Unser Haus in der Bruno-Bergner-Straße wird wohl fallen 😭.

Neuigkeiten zum Haus in der Bruno-Bergner-Straße:

Ich rief vorige Woche im Gericht an und dann im Landratsamt. Danke für die informativen Gespräche!

Es sieht aber dann doch nicht so gut aus, wenn man nach dem einstimmigen Beschluss, das Haus zu erhalten, die Nummer seitens der Stadt mehr oder weniger aussitzt. Und leider werden wirklich nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Jetzt ist mir auch klar, warum jene, die für Abriss stimmen sollten, sich plötzlich für Erhalt entschieden. Wobei man Letzteres eigentlich erwarten kann, denn jede Fraktion hat den Erhalt der Infrastruktur in ihrem Programm stehen! 

Moment, die Erklärung dauert etwas, ich muss mich erstmal über die Umgangsweise aus dem Rathaus mit uns Stadträten ergießen.

Wir haben nächste Woche mal wieder Sonderstadtratssitzung, weil der Bürgermeister es - trotz inzwischen mehrfacher Aufforderungen durch uns Stadträte - einfach nicht schafft, monatliche Sitzungen einzuplanen. Da bekommt man dann eine Woche vorher auf Anfrage endlich den Termin mitgeteilt und der findet auch noch nächsten Mittwoch 17.00 Uhr (!) für uns arbeitenden Stadträte statt, weil 18.00 Uhr der vorgezogene Bauausschuss vom nächsten Tag (Hexenfeuer) Vorrang hat. So, das lasst euch nochmal auf der Zunge zergehen: Die wichtigste Sitzung des Stadtrates muss hinter dem Bauausschuss hinterherhinken. Sie findet nämlich sonst immer mittwochs 18.00 Uhr statt. Auf meine Mail, die Termine auszutauschen, bekam ich bis heute keine Antwort, obwohl Dienstag Termin dafür war. 

Der Hinweis meines Fraktionsvorsitzenden gestern im Haupt- und Finanzausschuss, die Lagebesprechung für das Haus mit auf die Tagesordnung zu nehmen, versandete mit irgendwelchen lapidaren Ausflüchten. Wir wollen nicht lesen, sondern reden, Herr Schulze!

Mit einer Zwangsversteigerung ist frühestens in einem Jahr zu rechnen. Solange wird der Landkreis den Abriss nicht verschieben können, weil die Bundesstraße für die Sicherung gesperrt werden musste. Es liegt (mir) inzwischen ein anderer Vorschlag zur Sicherung vor, aber da müsste man erstmal gemeinsam REDEN und die Stadt muss Geld in die Hand nehmen. Das wäre kein Problem, denn wenn wir so viel haben, um in einem kleinen Ortsteil für eine Million einen Dorfteich zu bauen, der uns abzüglich des Zuschusses eine halbe Million kostet, dann haben wir sicher auch 100.000 Euro für die Sicherung eines denkwürdigen Hauses mitten in unserer Stadt übrig. 

Dann müsste man zusätzlich möglichst täglich den Hörer in die Hand nehmen und dem Eigentümer auf die Füße treten, damit er der Stadt das Haus ohne Versteigerung sofort verkauft, und das mit einem guten Angebot für ihn. Oder gar zu ihm fahren. Ich würde das tun, wäre ich Bürgermeister. Weil ich unser Greiz liebe ❤️.

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