Heiligabend in der Rostocker Marienkirche
Heiligabend war ich in der Marienkirche in Rostock. Nicht zum neuartigen Krippenspiel, welches die so wichtige Predigt verkürzt und von ihr ablenkt, sondern zum Gottesdienst, wie ich ihn aus Kindertagen kenne. Mit einer Predigt, die unsere Schieflage gut auf den Punkt brachte und mit vielen gemeinsamen Liedern, die uns verbanden und eine wundervolle Weihnachtsstimmung aufkommen ließen ❤️🌲.
Die Pastorin kannte ich vom Ostermarkt, wo sie jedes Jahr die Schausteller während eines ökumenischen Gottesdienstes auf dem Autoscooter segnet und ihnen eine gute Saison wünscht. Ich freute mich also schon auf ihre Predigt 🤗.
Und es kam wie erwartet. Mahnend wies sie auf die schwierigen Zeiten hin, in denen wir zusammenrücken müssen und uns nicht spalten lassen dürfen. Wie auch ich so oft, sprach sie davon, dass wir im Kleinen damit anfangen müssen. Bei uns selbst 🙏🏻. In unserer Familie, besonders an Weihnachten, wo es egal ist, an welchem Ort wir feiern, sondern wo es nur wichtig ist, mit seinen Lieben zusammen zu sein. Julia Engelmann würde dazu sagen: "Es geht um den Inhalt viel mehr als um die Form".
Ich will nicht die Kirche loben und in den Vordergrund rücken. Auf keinen Fall, denn sie schloss ihre Pforten, als sie am meisten gebraucht wurde 😷. Und sie unterschrieb eine Petition, die Menschen ausgrenzte. Wenn ich es beeinflussen könnte, würde jeder austreten und somit diese gefährliche Institution in Luft auflösen. Wir brauchen sie nicht, denn unser Glaube wohnt in uns. Ebenso unsere Hoffnung, unsere Energie, die Wahrheit und der Kampfgeist 💥. Bitte sucht sie dringend - diese Eigenschaften in euch - und mobilisiert sie, denn wir brauchen sie bald 🔥💯🇩🇪.
PS: Ihr Lieben, ich werde meinen persönlichen Weihnachtsfrieden nach und nach beenden, denn es gibt wieder viel Irres zu berichten 🔥. Dann werde ich auch alle Weihnachtsgrüße beantworten 🥰.
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